Abschluss-Abschluss
Für das Begleitteam war das alles eine tolle und hochinteressante Sache, aber sehr anstrengend. Wir hätten nicht gedacht, dass ständig zu tun. Waren wir bspw. mit Kochen fertig, gings ans Abwaschen. Dann war Anton auch schon fast wieder da und alles ging von vorne los, so dass man selten dazu kam, sich Ruhe zu gönnen. Und den Blog wollten wir ja auch sehr gern immer aktuell halten.
Gerne noch mal Begleitung, weil es schon Spaß gemacht hat, aber dann vielleicht mit mehr Leuten.
Ja, dann hiermit Grüße an alle Mitleser und danke für eure Kommentare; grade in den Nachtstunden.
:-)))
Abschlussankunft
Als wir Deutschland erreichten, regnete es zwar nicht mehr, aber die Polizei hielt uns an. Aber das ist dann schon wieder eine gaaaanz andere Geschichte :)
Abschlussabreise
Früh um 5 Uhr klingelte der Wecker und wir machten uns auf Richtung Heimat.
Und es regnete in Strömen.
Abschlussruhe
Zurück auf dem Zeltplatz wollten wir total fertig von den letzten 36h endlich schlafen.
Und es regnete in Strömen.
Da wir nicht sicher waren, ob das Zelt dem extremen Regen standhalten würde, “rissen” wir unsere Unterkunft in windeseile ab, stopften all unsere Sachen ins Auto und suchten uns eine Pension.
Wunderschön war diese, doch wir hatten nicht viel Zeit, dies zu geniessen, weil uns der Schlaf auf der Stelle übermannte.
Und es regnete in Strömen.
Abschlussessen
Da die Pizzas auf dem Gelände ausverkauft waren, sind wir in die Stadt gefahren. Es war nicht einfach, eine offene Pizzeria zu finden. Letztlich wurden wir fündig und es war wohl die einzige, die um diese Uhrzeit geöffnet war, denn nach uns kamen noch einige andere Radfahrer in den Laden. Der Bauch des Kellners hätte uns Hinweis auf die Größe der Pizzas sein können. RIESIG! Aber so weit dachten wir in dem Moment nicht und am Ende übergaben wir 2/3 der Pizza an den Abfalleimer, weil wir das einfach nicht geschafft haben.
Und es regnete in Strömen.
Abschlussmeldung
Damit hatten wir nicht gerechnet, dass noch ein Fazit gewünscht wird, für uns war die Sache am Sonntag 12.50 Uhr eigentlich gelaufen.
Und es regnete in Strömen.
Ja, also Anton ist in seiner Altersklasse 3. geworden und damit aufs Treppchen gekommen. Im Gesamtklassement ist er 34. Eine Riesensache!
Und es regnete in Strömen.
Ich hatte Stephanie vorab gebeten, Anton am Ende so zu fotografieren, dass man sieht, wie fertig er ist, wie k.o, wie total am Ende. Doch nichts war es damit. Der Kerl lachte einfach nur :)
Und es regnete in Strömen.
Nach Rennabschluß gings für Anton unter die Dusche und für 14 Uhr war Siegerehrung angesetzt. Gegen 16 Uhr war es dann aber erst wirklich soweit, auf unsere Nachfrage lag das an Dopingkontrollen, weil ja niemand auf Befehl pullern könne. Ob’s stimmt?!
Und es regnete in Strömen.
Durch!
Endlich! Endlich! Endlich! 12.50 Uhr war die Sache gelaufen. Für die Betreuer war das schon eine krasse Sache, so nah dabei zu sein.
Riesendrücker an Anton - sowas nennen wir Topleistung. Man sah dem Teamchef bei der Zieleinfahrt nicht an, was er geleistet hat. Auch das ist ganz schön krass.
Aber das Überragendste in Andreas Augen: er ist total fertig von 24h Rundumbetreuung und dabei hat er die meiste Zeit davon nur rumgesessen und sich nicht weiter bewegt. Anton hat zwar auch nur rumgesessen :-), aber dabei 273 km und 6800 Höhenmeter hinter sich gebracht, teilweise im strömenden Regen und strahlt trotzdem über’s ganze Gesicht.
Wir genießen jetzt noch ein wenig das schöne Regenwetter hier :-( und werden wohl alle zeitig schlafen gehen. Wir sagen schon mal Gute Nacht :D
